Ernährung

Kaninchen haben einen Stopfdarm, man kann sich das so vorstellen, wenn etwas vorne reinkommt geht hinten wieder etwas raus. Falls dieser Kreislauf mal für zu lange Zeit unterbrochen ist (weil kein Futter mehr zu Verfügung ist) kann es zu schlimmen Blähungen kommen, was auch den Tod bedeuten kann.

Darum mein Tipp: immer die Mahlzeit in 2-3 Portionen über den Tag aufteilen.

 

Grundfütterung

Was den Kaninchen immer zu Verfügung gestellt werden sollte ist Wasser und Heu (Zahnabrieb).

Jeden Tag sollte es auch Frischfutter geben wie z.B:

  • frisches Wiesengrün
  • Karotten und Karottengrün
  • Kohlarten (sollte sorgfältig angefüttert werden)
  • verschiedenste Salatarten
  • Gurke (sehr gut im Sommer, wegen der vielen Flüssigkeit, die in der Gurke vorhanden ist)
  • Fenchel und Fenchelgrün
  • rote Beete, Randen
  • Mangoldblätter
  • verschiedenste Kräuter (Petersilie keiner tragenden oder säugenden Zipper verfüttern, Petersilien ist Wehen treibend und Stoppt die Milchproduktion)
  • Birken, Buche, Eiche, Tannen äste 
  • Kohlrabi
  • Petersilienwurzel (gutes Winterfutter)

Was nicht gefüttert werden sollte:

  • grüne Tomaten
  • Zimmerpflanzen

Zusätzliches Futter

In den kälteren Jahreszeiten füttere ich meinen Kaninchen gerne zusätzlich Trockenkräuter und getreidefreie Körnermischungen. 

 

Zweige

Bieten Sie ihren Kaninchen frische und / oder getrocknete Zweige verschiedener Bäume und Sträucher an. Die in der Rinde steckenden Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe brauchen die Kaninchen für ihr Wohlbefinden. Kaninchen können sich stundenlang beim Benagen der Rinde beschäftigen. Dabei wird das Zahnfleisch angeregt und sorgt so für eine gute Durchblutung. Zudem sorgt es für gesunde und gut abgeriebene Zähne.